Wochenhighlight im Mai

10. Mai 2009 20:15

Die letzten Paradiese
3-teilige Naturdokumentation

Es gibt immer noch Orte, an denen Tiere im Einklang mit ihrer spektakulären Umgebung gedeihen, wie der Königstiger in Bengalen, der Brillenbär in Macchu Picchu, oder die friedlichen Spinnenaffen von Montes Claros.

Im Reich des Königstigers (10. Mai, 20:15 Uhr)

Im Dschungel der Tarai, an der Grenze zwischen Indien und Nepal, findet man heute noch Wälder, wie sie einst die gesamte Ganges-Ebene bedeckten. Wälder, die an »Das Dschungelbuch« von Rudyard Kipling erinnern und seit jeher dem Königstiger einen idealen Unterschlupf bieten Der Königstiger ist die Seele des Dschungels. Seine Eigenschaften wie Kraft, Stärke, und Intelligenz haben ihn zum mächtigsten aller Raubtiere gemacht, aber auch zum einsamsten.

Dem Brillenbären auf der Spur (17. Mai, 20:15 Uhr)

Der einzige Bär Südamerikas, der Brillenbär, ist in der Nähe der Ruinenstadt Machu Picchu zuhause. Hier durchstreift er die Berge auf der Suche nach Nahrung. Ursprünglich erstreckte sich sein Reich über ganz Peru. Aber seit einigen Jahrzehnten ist der Lebensraum beträchtlich kleiner geworden, in dem er sich an unzugängliche Orte zurückziehen kann.

Im Wald der Spinnenaffen (24. Mai, 20:15 Uhr)

In den Tiefen des brasilianischen Dschungels lebt eine außergewöhnliche Affenart: die »Spinnenaffen«, wie sie wegen ihrer langen Gliedmaßen genannt werden. Im Gegensatz zu anderen Affenarten sind sie wenig aggressiv. Obwohl meist mehrere Männchen in einer Gruppe leben, kommt es nur selten zu Streitigkeiten. Im geschützten Wald bei Montes Claros, im Südosten Brasiliens, scheint das Leben seit Urzeiten den ewig gleichen Gang zu gehen.